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Leserbriefe zum Amateurfunklehrgang



Am 18. Juli 2011  schrieb Daniel Tholen (DO7KF)

Hallo Eckart,
das Amateurfunkzeugnis habe ich mir einfach mal "gegönnt".  Das war der richtige Schritt in die richtige Richtung. Ich bin Funkamateur geworden aus Überzeugung. Es gibt kein schöneres Hobby, was so ausbaufähig ist wie der Amateurfunkdienst. Selbst mit relativ geringem Aufwand und Kosten ist Großes zu machen. Alleine was für persönliche Kontakte man durchs Hobby bekommt, ist bemerkenswert. Langweilig wird es wohl nie werden. Und dass einem das Zeugnis + Zulassung auch noch dazu berechtigt unter anderem Geräte selber zu fertigen und zu betreiben ist eine gute Sache.

Geschafft - Brief eines erfolgreichen Teilnehmers:

Vor ca. 30 Jahren hatte ich erstmalig die Idee, die Amateurfunkprüfung abzulegen - doch es kamen sehr, sehr viele andere Dinge dazwischen. Im Juli 2010 bin ich schließlich auf den DARC-Fernlehrgang von Eckart Moltrecht (DJ4UF) gestoßen und habe auch endlich loslegen können.
Die Bücher von Eckart ermöglichen in der Kombination mit seinem Fernlehrgang (www.amateurfunkpruefung.de) die Bewältigung des recht anspruchsvollen und umfangreichen Stoffs im Alleinstudium. Hierbei sind Lehrgang und Bücher auf die Prüfung der Bundesnetzagentur (BNetzA) abgestimmt. Mir als Lehrgangsteilnehmer ist positiv aufgefallen, dass es Eckart Moltrecht nicht nur um die Auflistung von Fragen und deren richtigen Lösungsantworten aus dem BNetzA-Fragenkatalog geht, sondern auch um den Aufbau des notwendigen Fachwissens und Verständnisses bzgl. Vorschriften und Technik. Nach ca. 70 Tagen habe ich nach bestandener Prüfung am 23. September mein erstes Rufzeichen (DO1OLD) von der BNetzA zugewiesen bekommen. Hierbei war als zusätzliches Medium zur Vorbereitung auf die E-Lizenz-Prüfung auch eine Programm-CD zur Prüfungssimulation sehr hilfreich.
Motiviert durch die fehlerfrei bestandene erste Prüfung ging es mit dem Amateurfunkehrgang für das Amateurfunkzeugnis Klasse A von Eckart Moltrecht weiter. Auch dieses Buch vermittelt das notwendige technische Wissen sehr gut. Die Lernbriefe aus dem Fernlehrgang ermöglichen nach jedem durchgearbeiteten Kapitel eine Wissenskontrolle. Auch ist es möglich, an Eckart Moltrecht direkt Fragen zu richten, falls etwas unklar sein sollte. Zielführend war bei meinem Alleinstudium, dass ich ALLE Aufgaben bzw. Fragen sowohl aus den Büchern als auch aus den Lernbriefen vollständig durchgearbeitet hatte. Nach ca. 40 Tagen intensiver Vorbereitung habe ich schließlich am 11. November 2010 auch die Prüfung zur A-Klasse bei der BNetzA bestanden. Wieder einmal ohne Fehler, was erneut aufzeigt, dass Bücher sowie Fernlehrgang didaktisch so gut aufgebaut sind, dass sie auch beim Alleinstudium zum Erfolg führen können. 

Natürlich ist es schöner in einem Präsenzlehrgang mit anderen Interessierten gemeinsam zu lernen - ist das jedoch nicht möglich, dann geht es auch mit dem DARC-Fernlehrgang. Danke an Eckart Moltrecht! 

73 - Roland, DL1OLD.

Noch ein Leserbief dazu 

Klasse A wie Antarktis

Im Januar hatte ich die Idee, mich mit dem Lehrgang zur Amateurfunkgenehmigung zu beschäftigen. Ich bestellte die Lehrbücher für Klasse E und A und dachte, dass für mich als Dipl.-Ing. (FH) für Elektrotechnik mit der Fachrichtung Kommunikations- und Nachrichtentechnik die Prüfung kein Problem darstellen würde. Doch alles verzögerte sich aus beruflichen Gründen. Im September 2009 habe ich dann DJ4UF kontaktiert und mich für den Fernlehrgang angemeldet. Bis November 2009 hatte ich dann alle Lernbriefe durchgearbeitet, aber keine Zeit, mich für die Prüfung anzumelden bzw. es gab keinen passenden Termin. Die Prüfung zur Klasse E legte ich dann erfolgreich bei der BNetzA in Köln am 25. März ab. Mittlerweile habe ich mich als Überwinterer auf der deutschen Polarforschungsstation Neumayer III in der Antarktis beworben mit dem Wissen, dass es dort auch eine Amateurfunkstation gibt.

Mit den Lernbriefen für die Klasse A begann ich im März, aber nach zwei Lernbriefen legte ich erst einmal aufgrund eines zeitintensiven beruflichen Projektes eine Zwangspause ein. Alles änderte sich schlagartig, als ich die Zusage zur Überwinterung in der Antarktis erhielt. Nun hatte ich nur noch sechs Wochen Zeit bis zu einem möglichen Prüfungstermin in Köln, und es lagen noch 18 Lernbriefe für die Klasse A vor mir. Also lernte ich eifrig und hatte am 20. Juli alle Fragen durchgearbeitet. Jetzt ging es zur Prüfung.

Ich habe bestanden und habe seitdem das Rufzeichen DL6CG. Nun geht es im November in die Antarktis. Dort plane ich, in den neun Wintermonaten von März bis November 2011 viel Zeit mit meinem neuen Hobby, dem Amateurfunk, unter dem Rufzeichen DP0GVN zu verbringen. Der Fernlehrgang ist eine tolle Sache und anhand der Lernbriefe und Bücher lässt es sich gut lernen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich durch mein E-Technikstudium ein gutes Grundwissen hatte, zumindest im technischen Teil. Aber die Vorschriften und die Betriebstechnik bedeuteten auch für mich eifriges Lernen. Wenn ich es nochmal machen müsste, würde ich wieder nach den Lernbriefen von DJ4UF lernen und wahrscheinlich wieder die Prüfung bestehen.

Christian Göbel, DL6CG

(Am 27.11.2010 für einen Spanien-Export per OCR ausgelesen von Seite 814 /815 aus CQ DL 11/2010 von Günter Uebel)

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Hier eine nette "Prüfungsstory"

Hallo Eckart,
ich hatte mir vorgenommen, die Prüfung noch innerhalb meines Urlaubs zu machen, damit ich die Praxis nicht wieder einen halben Tag zumachen muss wie bei der DO-Prüfung. Anruf in Münster vor 4 Wochen: Wir haben erst 5 Interessenten, Prüfung erst ab 10 Teilnehmern. Also bei AFuP nachgeschaut: Einziges brauchbares grünes Licht in Reutlingen. Anruf dort: Wir haben noch einen Platz frei, sofort entscheiden. Gesagt, getan, Geld überwiesen und weitergelernt. Der Termin rückte viel zu schnell näher obwohl ich Urlaub hatte und wir nicht weggefahren waren. Meine Familie erklärte mich für völlig verrückt. Am Donnerstag, dem 13.8. besteige ich dann um 22.00 Uhr den Nachtzug in Münster. Noch zwei Mitreisende im Abteil, von denen die Frau mir gegenüber sofort alle drei Sitzplätze zum Schlafen beanspruchte. Wir beiden Männer hatten das Nachsehen (waren ja höflich) und versuchten die unmöglichsten Schlafpositionen. Da sich zunächst nichts Geeignetes fand ging ich den Fragenkatalog noch mal durch (Erstaunen und Ehrfurcht bei meinem Nachbarn ob der komplizierten Formeln). Allerdings merkte ich dass meine Batterie schnell in Richtung Entladeschlussspannung absackte. Zum Schluss und kurz vor Karlsruhe fand ich die 5-Punkt- Abstützungs- Schlafposition für Sitzschläfer heraus, die die Batterie wieder etwas auflud. Dann das nächste HighLight: 85 Minuten Aufenthalt in Karlsruhe 3 - 4.25 Uhr. Was da alles passiert auf einem Bahnhof... muss man miterlebt haben! Schlafen kann man leider nicht so gut wegen des Rangierbetriebslärms, lauter ungehämmter Rufe der Arbeiter und durchfahrender Güterzüge. Dann ging es weiter nach Stuttgart. Normaler Zuggeräuschpegel - normales Bremsen, nicht so sanft wie der Nachtzug - Schlaf so gut wie keiner. Zum Schluss die Regio-Bahn nach Reutlingen, in der mich NUR müde Leute anschauten - höchst motivierend....  Dann Reutlingen um 7 Uhr morgens: Was da alles nicht los ist.. Erst ab 8 Uhr fand ich ein schönes Cafe, in dem ich frühstücken und mich mit zwei Kannen Kaffee abfüllen konnte. Half leider kaum was. Es war meine letzte Hoffnung, einen klaren Kopf zu bekommen - zunichte. So ging dann um 10 Uhr die Prüfung los.... Na ja ich glaubte einige Fragen noch nie gehört zu haben, vom logischen Denken mal ganz abgesehen. Erst das berühmte "Sich Zusammenreißen" quetschte nochmal ein paar Antworten aus mir raus. Ich nutzte die gesamte zur Verfügung stehende Zeit und glaubte dann es könnte eine minimale Chance bestehen. Warten auf die Auswertung... Dann: "Herr Willers, wir müssen mal mit Ihnen reden! Na ja es fehlt eine Frage aber § Soundso sieht die Möglichkeit der mündlichen Nachprüfung vor. Also gehen wir mal in das Büro gegenüber. "  Dort hat mir einer der sehr netten Prüfer eine meiner falsch beantworteten Fragen nochmal vorgelegt (Gatter-Linien). Die konnte ich dann wie selbstverständlich beantworten. Damit war die Prüfung dann bestanden...... Die Zugrückfahrt mit dem ICE bei knappen 300 Stundenkilometern (da wo das geht in DL) hat dann richtig Spass gemacht.... - und die Sonne schien mit aller Macht...

Also Eckart, ich möchte Dir ganz ganz herzlich für Deine perfekte Organisation des Lehrgangs danken! Für mich als Selbständiger (jetzt erst recht mit einmal st...), mit fünf teils halbwüchsigen Kindern am Hals, hätte sonst keine Chance bstanden. Eine DO-Prüfung ja, Klasse A als Alleinkämpfer in so einer Situation fast nicht machbar - nur wenn man der Alleinherrscher der Familie ist (ist bei uns nicht so geregelt). Deshalb nochmals ein herzliches Dankeschön!

Ich werde mir erlauben Dir ein Präsent zum Erhalt Deiner geistigen Beweglichkeit zukommen zu lassen. Ich hoffe es erreicht Dich noch am Samstag, es sei denn Du bist z.Zt. in Spanien. Dann bitte maile mir Deine spanische Adresse bis Freitag nachmittag.

73 de Chris DJ4CH (ex DO1GC)

Weitere Zuschriften

Hallo Eckart! Heute am 26. November um 10 Uhr fand die Prüfung in Köln statt. Nach rund 30 min war ich fertig; mit 98 % bestanden. Dir, lieber Eckart, möchte ich nochmals ganz herzlich für diesen Lehrgang danken. Für die super Betreuung und die wahnsinnig schnelle Rücksendung der Korrekturen. Rückwirkend betrachtet, ging das Ganze doch recht schnell (Mitte Oktober traf das Lernbuch ein). Das Lernbuch ist mehr als übersichtlich und verständlich aufgebaut!
Alles in allem gilt Dir ein ganz großes Lob! Ich denke auch, dass sich alles mehr als gelohnt hat. Ich hätte vorher nie gedacht, dass man so schnell und recht leicht zur Klasse kommen kann. Habe Klasse E ja schon seit gut fünf Jahren. Aber meine Motivation und Dein Lehrgang kamen gerade richtig!
73 aus Kreuztal, Lutz DL3UX

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Lieber Eckart! Wir, der gesamte Ortsverband Osnabrück I12 bedankt sich für die Arbeit, die Du bisher für die Ausbildung der Funkamateure geleistet hast und hoffentlich auch noch lange weiter führen wirst. Alle Neulinge, die in den letzten Jahren zu uns dazugestossen sind, haben es Dank deiner toll aufgebauten Unterlagen geschafft, die Prüfung erfolgreich zu bestehen. Nochmals "Vielen Dank"!
55 es 73 de DL8BEH, Jürgen Otte im Holte, OVV I12

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Hallo Eckart,
nachdem ich am 22. April meine Prüfung der Kl. E bestanden habe, möchte ich mich gleich daran machen aufzustocken. Dein Buch Klasse A bin ich bereits am Lesen. 
Deinen Morselehrgang habe ich mir bereits runtergeladen. Die Idee mit dem MP3-Player, welche du hinten in deinem Buch anführst, ist klasse. Ich laufe jeden Morgen zur Arbeit und nach Hause und bin da immer je eine halbe Stunde unterwegs. Normalerweise höre ich Bücher .... demnächst deinen Morsekurs. Gerade beim Laufen - finde ich - lernt es sich besonders gut.
Christiane Rüthing DO8CR


Blinde bestand Prüfung zur Klasse A

Mein Name ist Nicole Döhring, ich bin blind und ich habe das Rufzeichen DL1END. Mein QTH ist  Eckernförde. Am 25.  November habe ich die Prüfung bei der Außenstelle der  Bundesnetzagentur in Hamburg absolviert. Mein Rufzeichen und die Amateurfunkgenehmigung der Klasse A erhielt ich am 1. Dezember 2015.
Am 22. Mai 2013 begann ich, für  die Amateurfunkklasse E zu lernen. Über den Ortsverband von Eckernförde (DOK M01) nahm ich an einem Fernlehrgang von Eckart Moltrecht, DJ4UF teil. Dieser Lehrgang enthielt 20 Lektionen. Den Lehrgang habe ich zusammen mit Jürgen, DF2DX, vom Ortsverband Eckernförde, sowie mit meinem Ehemann Roland, DL1SET, absolviert. Jürgen unterstützte mich hauptsächlich in der Technik, Roland bereitete mich in der  Betriebstechnik sowie den Vorschriften für die anstehende Amateurfunkprüfung vor.
Zum Fernlehrgang gibt es Begleitbücher von Eckart Moltrecht. Da ich die Bücher als  Blinder nicht lesen kann, las sie mir Roland vor. Prüfungsfragen, die Schaltbilder enthielten, kamen natürlich nicht infrage. In der Technik wurde mir viel erklärt. Aber es wurden mir auch Modelle gezeigt, wie zum Beispiel ein Kondensator oder eine Spule aussieht, bzw. sich anfühlt. Nachdem ich mit dem Lernstoff durch war, hieß es für die Prüfung zu trainieren. Dafür benutzte ich das Simulationsprogramm von Junghard, DF1IAV, das auch für blinde Menschen geeignet ist [1].
Wenn Ihr euch die Prüfungsfragen  durchlest, und die Antworten dazu, dann braucht Ihr nur den Haken bei  der richtigen Antwort setzen.  Diesen könnt Ihr mit der  Leertaste setzen.
Wir blinde Menschen können uns am  Computer fortbewegen, indem eine Braillezeile am Computer angeschlossen ist, die den Text in Blindenschrift überträgt. Und da wir den Mauszeiger nicht sehen können, bewegen wir uns mit Tastenkombinationen fort.
Die Homepage pflegt Falk Ziems, DO5HBF. Auf der Internetseite [1] findet man weitere Informationsmaterialien für die  Ausbildung zum Funkamateur. Für die Prüfung habe ich  von Dezember 2013 bis März 2014 trainiert. Ich habe die Antworten der Prüfungsfragen mehrmals durchgelesen. Hauptsächlich die  Antworten, in denen Zahlen vorkamen. Diese Antworten lernte ich auswendig, da ich mir keinen wissenschaftlichen Taschenrechner mit Sprachausgabe leisten kann. Ein wissenschaftlicher Taschenrechner mit Sprachausgabe, der alle Rechenarten beherrscht, kostet zirka 500 €.
Unter Rolands Aufsicht führte ich zudem Ausbildungsfunkverkehr unter dem Rufzeichen DN3SET. Am 12. März  2014 absolvierte ich bei der Bundesnetzagentur Hamburg die Prüfung für die Klasse E mit Erfolg. Es folgte eine kleine Pause, um für die Klasse A weiter zu lernen, die ich am 25. November 2014 mit 92 % bestand. Ich musste nur eine Woche warten, bis ich die Lizenz mit dem personengebundenen Rufzeichen erhielt. Ich beantragte bei der Bundesnetzagentur auch ein Ausbildungsrufzeichen, welches DN3END lautet. 
Wie nimmt die Bundesnetzagentur von einem vollständig erblindeten Mensch die Prüfung ab? Da die Bundesnetzagentur die technischen Hilfsmittel für blinde Menschen nicht zur Verfügung hat, werden die Prüfungen einzeln mündlich abgenommen.
Nicole Döhring, DL1END
[1]  http://afu-blindenausbildung.a36.de/blinden_afu_trainer.html