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Amateurfunklehrgang von Eckart K.W. Moltrecht

Schaltungen mit Festspannungs-reglern

Mit Festspannungsreglern lassen sich Spannungen sehr einfach stabilisieren. Nur Kondensatoren müssen außen zugeschaltet werden. Die Eingangsspannung für den Regler muss mindestens 15% größer sein als die Ausgangsspannung.

Zeichnung: Eckart Moltrecht
Bild 1: Spannungsstabilisierung mit Festspannungsregler

Bei der 78er-Serie für 1 A gibt die Zahl hinter der 78 die Spannung in Volt an, zum Beispiel 7812 für einen 1-A/12-V-Regler. Die 79er Serie ist für negative Spannungen. Steht ein Buchstabe zwischen der 78 und der weiteren Zahl, zum Beispiel 78L09, bedeutet L = 0,1 A und S = 2 A.

Zeichnung: Eckart Moltrecht
Bild 2: Festspannungsregler mit Stromverstärker

Reicht die Stromabgabe eines Festspannungsreglers nicht aus, kann auch dieser, wie im Bild 2 gezeigt, mit einem Transistor in Kollektorschaltung erweitert werden. Allerdings ist die Ausgangsspannung um die Basis-Emitterspannung des Zusatztransistors, also um zirka 0,6 V geringer als die des Festspannungsreglers.
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Wenn man nicht den passenden Festspannungsregler mit der gewünschten Ausgangsspannung zur Hand hat, kann durch einen einfachen "Trick" die Ausgangsspannung heraufgesetzt werden. Legt man den Mittelanschluss des Dreibeinreglers auf ein höheres Potenzial, ergibt sich eine höhere Ausgangsspannung, da im Regler immer mit der Spannung am Mittelanschluss verglichen wird (Bild 3).

Zeichnung: Eckart Moltrecht
Bild 3: Veränderung der Ausgangsspannung

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