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Amateurfunklehrgang von Eckart K.W. Moltrecht

Die Rauschbrücke

Eine Rauschbrücke wird zur Messung der Antennenimpedanz verwendet.

Rauschbrücke

Das schwache Rauschen einer Z-Diode oder Leuchtdiode (verschiedene Typen ausprobieren!) wird in einem dreistufigen Breitbandverstärker auf den für den Empfänger notwendigen Pegel angehoben. Als Übertrager wird ein kleiner, hochfrequenzgeeigneter Ferritkern *) (z.B. FT37-43) verwendet, der mit vier verdrillten Drähten bewickelt wird (Balun-Prinzip). Zwei dieser Drähte werden in Reihe geschaltet und dienen als Primärwicklung, die beiden anderen stellen die Sekundärwicklung dar.

*) Ferrit ist wichtig! Anderes Kernmaterial führt zu Fehlern.

Um die genauen Einstellwerte an den Skalen zu erhalten (Kalibrierung), werden zunächst genau bekannte Widerstände an die ZX-Buchse gesteckt und bei Mittelstellung von C mit R auf Minimum Rauschen abgeglichen. Dann können Sie zu diesen Widerständen noch genau bekannte Kondensatoren parallel schalten und auch mit C einen weiteren Abgleich durchführen. Schaltet man schließlich kleine Induktivitäten in Reihe, kann wieder mit C ein Abgleich erfolgen. In diesem Fall wird der Abgleichpunkt von der Mitte aus gesehen auf der anderen Seite sein (induktiv). Auf diese Art und Weise kann man die Eigenschaften der Antenne sehr genau ausmessen.

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